|
|
| |
Feedback deutscher Schülerinnen und Schüler 2007
|
|
| |
| » Seiten: | | 1| 2| 3| 4 ... » Ende | » Gehe zu Seite | |
Maren Pollmann aus Brakel bei Familie George + Ina Keys, Rustenburg
|
Dank dem FSA hatte ich die unglaubliche Chance 4 Wochen lang in Südafrika in einer schwarzen Gastfamilie zu verbringen, was ein unvergessliches Erlebnis für mich war: Ich wurde am Flughafen von Durban herzlich von meiner Gastfamilie empfangen und fühlte mich sofort wohl. Meine Gastfamilie versuchte mir meinen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und organisierte vieles, damit ich möglichst viele verschiedene Eindrücke von Südafrika sammeln konnte. So war ich zum Beispiel auf einer Familienfeier in der "rural area" (auf dem Lande) und durfte mit ansehen, wie traditionell für das Fest ein Rind geschlachtet wurde und machte beim traditionellen Zulu-Tanz mit der ganzen Verwandschaft mit. Außerdem organisierte meine Gasttante ein Treffen mit dem Bürgermeister von Vryheid und eine anschließenede Führung durch ihre Heimatstadt. Mein Gastonkel organisierte sogar eine ganze Sight-Seeing-Tour im "Zululand" mit anschließendem Abendessen in dem Haus des Zulu-Prinzen. Am darauffolgenden Tag hielt ich auf einem, ebenfalls von meinem Gastonkel organisiertem, Jugendfestival einen Vortag über Deutschland und meine Erfahrungen in Südafrika und war neben dem Bürgermeister der Ehrengast der Veranstaltung. Ein weiteres tolles Erlebnis war der Schulbesuch, denn ich ging zusammen mit meiner Gastschwester auf eine Highschool für Schwarze und Inder und war somit die einzige Weiße dort. Somit fiel ich direkt auf und wurde von allen möglichen Leuten, ob Schüler oder Lehrer, angesprochen und neugierig über Deutschland und meine Schule befragt und auch dort versuchte jeder mir meinen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh bin, mich enschlossen zu haben nach Südafrika zu fliegen, denn ich habe dort großartige Erfahrungen gesammelt und eine unglaublich schöne Zeit erlebt und wäre gern noch einige Zeit länger geblieben! Bianka Panchyrz, Sendenhorst bei Family Vusi Xaba, Durban
|
Erfahrungsbericht Südafrika im Sommer 2007
Es ist unglaublich, dass die vier Wochen in Südafrika bereits schon wieder vorbei sind. Ein Jahr habe ich auf dieses große Ereignis gewartet, voller Neugier, Freude aber auch Aufregung. Sicherlich hatte ich auch etwas Angst - vier Wochen in einem absolut fremden Land, und wer weiß, ob man sich auch wirklich mit der Gastfamilie versteht und wie man mit dieser neuen Situation zurechtkommt. Aber schon, als ich am Flughafen in Johannesburg ankam, merkte ich, dass meine Angst total unbegründet war. Zwar habe ich meine Gastfamilie in der Masse Wartender nicht sofort erkannt, doch Stephanie, meine Gastschwester, kam bereits auf mich zu gelaufen und ich wurde von der Familie herzlich begrüßt und umarmt.
Die nächsten vier Wochen vergingen viel zu schnell! Ich bin fast jeden Tag mit Stephanie in die Schule gegangen…und das ist wirklich ein Highlight! Ja klar, die Regeln sind teilweise strenger als an den deutschen Schulen und auch der Bezug zur Religion ist in Südafrika viel intensiver, z.B. betet man dort bevor der Schultag startet, nach dem Unterricht und vor den Mahlzeiten. Doch auf der anderen Seite ist der Unterricht sehr locker und spaßig und das Verhältnis zu den Lehrern auch oft sehr herzlich. Jeder liebt dort den Sport. Vor allem Hockey, Kricket und Rugby sind sehr populär und diese Sportarten werden auch schulisch sehr gefördert. Ich hatte das Glück mehrere Hockeyspiele von den Schulen mitzuerleben, was ein großes Ereignis für alle Eltern und Schüler ist.
Die Nachmittage haben wir die meiste Zeit in Pretoria verbracht, wo ich auch gewohnt habe. Wir haben uns die Unionbuildings, der Verwaltungssitz der Regierung, angeschaut, oder auch das Voortrekkermonument, in dem die Geschichte des Großen Trecks in Südafrika sehr interessant dargestellt wird. Natürlich waren wir auch mehrmals shoppen in den zahlreichen Shopping Malls Pretorias.
An den Wochenenden haben wir als ganze Familie immer viel zusammen unternommen. Mein persönliches Highlight war das Campen im Krüger Nationalpark. Mit vollgestopftem Auto und bepacktem Trailer sind wir in der Nacht gestartet um am nächsten Vormittag dort zu sein. Erst wurden die Zelte aufgebaut, doch dann ging’s auch schon los mit unserer „Safari“ durch den Nationalpark. Wir hatten sehr viel Glück, denn wir haben alle Tiere der Big Five (Nashorn, Elefant, Löwe, Leopard, Büffel), Zebras, Krokodile, Antilopen, Nilpferde, Giraffen und zahlreiche verschieden Vogelarten in freier Wildbahn und nur ein paar Meter von uns entfernt gesehen und hautnah erlebt. Es war atemberaubend und ein unbeschreibliches Feeling! Die Tage im Bush klangen natürlich immer mit einem gemütlichen Sitzen ums Lagerfeuer unter südafrikanischem Sternenhimmel und leckerem braai aus.
Etwas, das mir auch viel Aufregung bereitete war das Kochen für meine Gastfamilie, die unbedingt die deutsche Küche kennenlernen wollte. Also habe ich mir sehr spontan ein Gericht ausgesucht, das ich selbst zuvor noch nie allein gekocht hatte: Rouladen mit Rotkohl und Salzkartoffeln, dazu habe ich noch einen Kirschkuchen gebacken. Zum Glück hat mir Christina, die Hausangestellte meiner Gastfamilie, dabei geholfen! Wer weiß, ob mir es sonst so gut gelungen wäre…auf jeden Fall war meine Familie absolut begeistert und ich war richtig erleichtert und auch etwas stolz auf mich, diese Aufgabe gemeistert zu haben!
Und dann waren die vier Wochen auch schon wieder vorbei und am Flughafen haben wir uns dann mit Tränen voneinander verabschiedet! Mein Flieger flog wieder Richtung Norden zurück nach Deutschland. Ich hab mich in dieser doch recht kurzen Zeit superschnell an das Leben dort und an meine Gastfamilie gewöhnt, so dass ich nun sowohl sie als auch die Freunde, die ich an der Schule gefunden habe unheimlich vermisse! Aber für mich steht fest, dass das nicht meine letzte Reise in dieses wunderbare Land war! Also, vielen Dank an den FSA, der mir so eine tolle Erfahrung ermöglicht hat! Liebe Grüße, Nadja Haronska (Dresden)
|
Mir geht es gut und ich habe die Zeit in Südafrika sehr genossen.Und ja, dieses Land hat mich begeistert und mit Sicherheit auch etwas sehnsüchtig gemacht. hier ist das Foto von mir in SA. Es wurde in der Wüste "The Dunes" gemacht. :-) Liebe Grüße Fabian
Fabian Kugler aus Kürten


|
| » Seiten: | | 1| 2| 3| 4 ... » Ende | » Gehe zu Seite | |
|
|
| |
|
|