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Freundeskreis Südafrika Freundeskreis Südafrika

Vorbereitung auf deinen Südafrika Aufenthalt

Vieles, auch ganz Alltägliches, ist in Südafrika anders als du es von zu Hause kennst und gewohnt bist. Der FSA unterstützt dich bei deiner Vorbereitung auf vielfältige Weise: Mit einem persönlichen Gespräch oder mit einem tel. Interview mit dir und deinen Eltern. Auch mit unserem Fragebogen „dein Profil“ möchten wir dich näher kennenlernen. Mit unseren Reiseunterlagen informieren wir dich über alles Wissenswerte für deinen Austausch, deinen Aufenthalt bei einer südafrikanischen Gastfamilie, die Südafrikaner und ihre Lebensart, den Schulbesuch und was sonst noch wichtig ist.

Vorbereitungs-Workshop

Jedes Jahr im März/April veranstaltet der FSA einen Vorbereitungs-Workshop in Zusammenarbeit mit der INISA (Initiative Südliches Afrika) an einem Wochenende mit Übernachtung im Jugendgästehaus und Bildungszentrum in Bielefeld und in der Jugendherberge Heidelberg (begrenzte Teilnahmezahl, keine Teilnahmepflicht). Du hast somit bereits beim Workshop die Gelegenheit viele neue Freundschaften zu knüpfen. Du lernst „Ehemalige“ kennen, die im Jahr davor teilgenommen haben und kannst ganz persönliche Fragen stellen.

Dieser Workshop bringt dir Südafrika näher.

Programmablauf

Freitag

Anreise ab nachmittags schon möglich

Einchecken
18 Uhr Abendessen
19 Uhr Begrüßung durch die Seminarleitung, Vorstellung der Teilnehmer/ innen. Was erwarte ich vom Austausch?
20 Uhr Aktuelles aus Südafrika

Samstag

08 Uhr Frühstück
09 Uhr Südafrikas Geschichte und Südafrika heute, Erarbeitung der Themen in kleinen Gruppen
13 Uhr Mittagessen
14 Uhr Südafrika – politisches System und aktuelle Konflikte, anschließend Diskussion Björn Jürgensen (INISA)
Kaffeepause
16 Uhr A world in one country – a country of contrast
18 Uhr Abendessen
19 Uhr Rollenspiele zum Thema Interkulturelle Erfahrung

Sonntag

08 Uhr Frühstück
09 Uhr Tipps und Regeln für Südafrika - Petra Jacobi
10:30 Uhr Kaffeepause
11 Uhr Erfahrungsberichte von ehemaligen Austauschschülern
12:30 Uhr Abschlussdiskussion und Seminarkritik
13 Uhr Mittagessen, anschließend Ende des Workshops

Veranstaltungsorte

Jugendgästehaus und Bildungszentrum Bielefeld

JBB Dürkopp Tor 6
Hermann-Kleinewächter-Str. 1
33602 Bielefeld

Mit dem Auto: Autobahn A2, Abfahrt Bielefeld-Zentrum, auf der B66 (Detmolder Straße) Richtung Innenstadt, rechts abbiegen in die August-Bebel-Str., der Beschilderung Dürkopp Tor 6 folgend bei Haus Nr. 135 BAJ-Gebäude rechts in die Carl-Schmidt Strasse einbiegen.
Öffentliche Verkehrsmittel vom Hauptbahnhof: Mit Straßenbahnlinie 3 (U-Bahnschacht) Babenhausen-Süd in Richtung Stieghorst Zentrum bis Haltestelle August-Schröder Straße. Linke Seite liegt das Jugendgästehaus,(BAJ Gebäude) Dürkopp Tor 6.


Jugendherberge Heidelberg International

Tiergartenstr. 5
69120  Heidelberg 

Mit dem Auto: Heidelberg ist über die Autobahnen A5 und A656 zu erreichen. Von Süden A5 (Karlsruhe-Darmstadt) Abfahrt Schwetzingen/Heidelberg; A5 (Darmstadt-Heidelberg) Abfahrt Dossenheim. Richtung Klinikum Neuenheimer Feld. Die Jugendherberge liegt direkt neben dem Zoo.
Öffentliche Verkehrsmittel vom Hauptbahnhof: Bus Nr.32 vom Busbahnhof gegenüber dem Haupteingang des Hbf in Richtung Neuenheimer Feld (Kopfklinik). Die Jugendherberge hat eine eigene Haltestelle (Jugendherberge).

Sonstige Hinweise:

  • Du brauchst kein Handtuch und keine Bettwäsche mitzubringen
  • Wenn du minderjährig bist und dich ohne Aufsicht vom Jugendgästehaus entfernen möchtest, brauchst du dazu eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern
  • Nimm bitte etwas Geld mit, falls du dir außerhalb der Essenszeiten etwas zu trinken kaufen möchtest
  • Bitte bring etwas zu Schreiben und gute Laune mit!

Falls du dich erst nach dem Workshop für einen Austausch nach Südafrika entscheiden kannst, hast du die Gelegenheit mit uns ein Vorbereitungsgespräch zu führen.

Teilnahmebeitrag: 169 EUR

Alexa sitzt mit ihrer südafrikanischen Freundin lächelnd auf einer Steinmauer

Alexas Besuch bei ihrer südafrikanischen Gastschwester

Nachdem meine Familie und ich eine südafrikanische Austauschschülerin bei uns zu Hause aufgenommen hatten, stand für mich fest, dass ich Andile auch in ihrer Heimat besuchen möchte. Die ersten 3 Tage nahm ich mit anderen deutschen Jugendlichen an einer Jeep-Safari teil. Eine super Unterkunft, wir sind morgens und abends mit einem offenen Geländewagen gefahren und haben nach Tieren Ausschau gehalten. mehr erfahren…

Es ist ein irres Gefühl, Wildtieren in ihrem eigentlichen Lebensraum zu begegnen. Nach zwei Tagen Wildnis habe ich Andile endlich wiedergesehen und ihre Familie kennengelernt, die in Standerton in der Provinz Mpumalanga lebt. Der Großteil der dort lebenden Bevölkerung ist Zulu, auch die Familie meiner Gastschwester. Für manche Fremde war es ein nicht ganz alltägliches Bild, dass ein Mädchen aus Deutschland mit einer Zulu-Familie unterwegs ist. An dieser Stelle hat man doch noch ganz leicht die langen Jahre der in Südafrika herrschenden Apartheid gespürt. Aber das hat mich nicht gestört. Es hat mich eher motiviert zu zeigen, dass es keine Unterschiede gibt und es völlig normal ist. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, bei dem schnellen Englisch mit zu kommen. Das hat sich dann aber nach ein paar Tagen geändert und mein Englisch hat sich schnell verbessert. Zulu habe ich auch ein paar Wörter gelernt.

3 Wochen habe ich mit Andile die High School besucht auf der auf Englisch und Afrikaans unterrichtet wird. Wie eigentlich überall in Südafrika haben wir auch Schuluniformen getragen. Ich habe mir dafür extra schwarze Schuhe, eine schwarze Jeans und weiße Blusen eingepackt und mir dann nur noch den Schulpullover und eine Krawatte von meiner Austauschschülerin ausgeliehen und fertig war ich für die Schule. In den Ferien hat meine Gastfamilie sehr viel mit mir unternommen, wir haben gefühlt in jeder Stadt andere Familienmitglieder besucht. Wir sind auch nach East London ans Meer gefahren und haben im einem Lions-Park mit Affen gespielt. Oft sind wir mit dem VW-Bulli gefahren, in dem hinten vor der Rückbank noch zwei große Sessel waren oder wir sind mit dem Geländewagen los, auf dem wir auch mal auf der Ladefläche mitgefahren sind. Und was bei keiner Autofahrt fehlen darf ist die laute Musik.

Meine südafrikanische Familie ist so wundervoll. Ich fühlte mich gar nicht wie ein Besucher, sondern bin wirklich zu einem Familienmitglied geworden. Dank dieses Austausches hat sich meine Familie vergrößert. Standerton ist ab jetzt mein zweites Zuhause. Aber es war nicht nur die Familie, jeder in Südafrika ist einfach total freundlich und aufgeschlossen. Ich habe viele neue Freunde dort gefunden. Die Freunde von Andile haben mich genauso wie meine Gastfamilie herzlich willkommen geheißen. Für unsere deutschen Verhältnisse kaum denkbar, wurde ich in der Schule von Schülern gegrüßt, mit denen ich vorher nie gesprochen hatte. Oder in der Stadt, dort kann es dir passieren, dass du einfach Komplimente von fremden Menschen bekommst. Das Land und vor allen die Menschen dort sind einfach nur wunderbar und zu 100% einen Besuch wert. Mein nächster Aufenthalt in Südafrika wird bereits geplant, dieses Mal kommen meine Eltern mit und genauso möchte meine Südafrikanische Familie uns hier in Deutschland besuchen.

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Zwei Freundinnen sitzen im Sand am Strand und schauen sich den Sonnenuntergang an

Nimm dir Zeit für dich!

Bestimmt wirst du aufgeregt sein, wenn du in Johannesburg landest. Endlich angekommen! Eine tolle Jeep-Safari erwartet dich und danach schließt deine Gastfamilie dich herzlich in die Arme. Alles ist für dich ganz anders als du es von zuhause gewohnt bist. Gib dir die Chance, dich in deine neue Umgebung einzugewöhnen. Kleinere Schwierigkeiten am Anfang nimm einfach sportlich als Herausforderung an. Hab Geduld mit dir und mit deiner neuen Umgebung. Verschließ dich nicht in deinem Zimmer. Vermisse in Südafrika nicht das, was du von zu Hause kennst. Bleibe offen, neugierig, suche und entdecke das, was andersartig ist. Sei tolerant mit dir selbst und deiner neuen Umgebung. Du wirst sehen, das hilft dir, leichter anzukommen.

Elefantenrüssel in Nahaufnahme

Sprichwörter afrikanischer Stämme über Elefanten

Der Elefant wird erkundet von jenen, die voraus sind
Ein Zulu Sprichwort mehr erfahren…

Gäbe es keine Elefanten im Dschungel, wäre der Büffel groß
Ein Efe Sprichwort

Ein Elefant vergisst niemals
Ein allgemein bekanntes Sprichwort

Eine Schuld ist wie der Fußabdruck eines Elefanten
Ein nigerianisches Sprichwort

Wenn zwei Elefanten ringen, ist es das Gras, das leidet
Ein Swahili Sprichwort

Wer nicht in der Lage ist eine Ameise aufzuheben, aber einen Elefanten hochheben will, wird eines Tages seine Torheit erkennen.
Ein Sprichwort des Jabu Stammes aus West Afrika

aus: When Elephant was King and other Elephant tales from Africa, Told by Nick Greavens, Copyright 1996, ins Deutsche übersetzt von FSA Youth Exchange Germany

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Süßes kleines Löwenbaby
Rötlicher Sonnenuntergang hinter den Baumwipfeln in Südafrika